Das Wirkprinzip der Kryolipolyse

 

Fett ist kälteempfindlicher als anderes Gewebe

Die in den Fettzellen enthaltenen Lipide kristallisieren bei tiefen Temperaturen als andere Wasser enthaltende Zellen. Dadurch werden Fettzellen gezielt durch die Kryolipolyse behandelt. Die anderen Gewebe wie Muskeln, Nerven und Haut werden bei der Kryolipolyse nicht beschädigt.

Durch die Apoptose der Fettzellen (Zelltod) werden Zytokinen und anderen Entzündungsmediatoren freigesetzt. 1 -2 Monate nach der Anwendung werden die betroffenen Fettzellen stufenweise abgebaut. Lipide werden langsam aus den Fettzellen freigesetzt und vom Lymphsystem zur Verarbeitung abtransportiert. Da die Lipide einen schrittweisen Abbauprozess durchlaufen, ist bei der Leberfunktion und den Blutlipiden keine gefährdende Veränderung festzustellen.

So funktioniert Kryolipolyse:

 

Anders als bei einer Fettabsaugung erfolgt die Kryolipolyse ohne Operation! Fettgewebe ist gegenüber dem umliegendem Gewebe anfälliger auf Kälte. Ein spezielles Handstück wird an der Problemzone angesetzt und saugt durch kontrolliertes Vakuum das Fettgewebe ein. Die Kühlplatten im Handstück ziehen Energie aus dem darunter liegenden Fettgewebe. Ein Kälteschutzmembran schützt die Haut, Muskeln, Nerven und umliegendes Gewebe. In den gekühlten Fettzellen wird ein kontrollierter Zelltod (Apoptose) ausgelöst.

Was passiert danach mit den Fettzellen?

 

Die kristallisierten Fettzellen werden über das Lymphsystem langsam abgebaut und ausgeschieden.  Damit wird eine Fettreduzierung bzw. Umfangsreduzierung erreicht. Diesen Prozess können Sie mit viel Bewegung und einer Lymphdrainagekur unterstützen.